
Prof. Dr. Peter Schwehr
(Bild: Hochschule Luzern)

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Für diesen Anlass kamen Bereichsleiter, Verkäufer und Projektleiter der Bereiche Doppelböden, Parkett Teppiche Bodenbeläge, Schreinerei sowie Metallbau zusammen. Begrüsst wurden die Teilnehmenden durch Unternehmensleiterin Dr. Karin Lenzlinger.
Mehrwert schaffen durch ganzheitliche Sanierungsstrategien
Wie bei "Forschungs-Cafés" üblich, bildet der inhaltliche Auftakt der Veranstaltung ein Referat, das neuste Entwicklungen an der Schnittstelle von Forschung und Praxis aufzeigt. Prof. Dr. Peter Schwehr, Leiter des Kompetenzzentrums Typologie & Planung in Architektur (CCTP) an der Hochschule Luzern, erläuterte an einigen ausgewählten Beispielen, worauf es bei Sanierungsmassnahmen ankommt: Zentrales Element jeder Sanierung ist der Mehrwert für den Bestellenden – also den Investor, Bauherrn oder Mieter. Ganzheitliche Sanierungsstrategien betreffen immer das gesamte System Gebäude.
"Eine ausschliessliche Fokussierung auf eine energetische Optimierung ist bei einer Sanie-
rung nicht zweckmässig und wird dem ganzheitlichen Anspruch nicht gerecht", sagt Schwehr. Stattdessen gilt es, nach Möglichkeiten der Wertvermehrung zu suchen. "Gelingt es uns nicht, Gebäude an heutige Bedürfnisse anzupassen, droht der Abriss. Gebäude müssen anpassbar sein. Diese Anpassungsfähigkeit ist Gradmesser einer langfristigen Werterhaltung. Wir müssen mit dem Gebäude in kurzer Zeit, mit angemessenem Aufwand und zu vertretbaren Kosten auf neue Gegebenheiten reagieren können."
Peter Schwehr weiss, wovon er spricht, leitet er doch verschiedene Forschungsprojekte, in denen ganzheitliche Sanierungsstrategien untersucht werden. In Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Industriepartnern und weiteren Forschungsinstituten werden die Möglichkeiten modularer Sanierungen für unterschiedliche Bautypologien der 1940er- bis 1970er-Jahre untersucht. |