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Gedämpfte Aussichten für 2008

Neujahrsapéro des Arbeitgeber-Verbands Zürcher Oberland und rechtes Seeufer am Lenzlinger Hauptsitz

   

Marianne Fassbind, Wirtschaftsjournalistin SF DRS
Marianne Fassbind, Wirtschaftsjournalistin SF DRS

Bruno Richle, CEO Crealogix-Gruppe
Bruno Richle, CEO Crealogix-Gruppe

Hubert J. Rüegg, Gemeindepräsident Dürnten
Hubert J. Rüegg, Gemeindepräsident Dürnten

Martin Reichle, Präsident Arbeitgeberverband Zürcher Oberland und rechtes Seeufer
Martin Reichle, Präsident Arbeitgeberverband Zürcher Oberland und rechtes Seeufer

 

14. Januar 2008 - Gegen 100 Teilnehmer leisteten der Einladung zum Neujahrsapéro des Arbeitgeberverbands Zürcher Oberland und rechtes Seeufer Folge. Bereits zum fünften Mal fand der Anlass am Lenzlinger Hauptsitz in Nänikon statt. Traditionellerweise wagten je ein Vertreter aus Finanzwirtschaft, Industrie und Politik den Ausblick auf das neue Jahr.

Marianne Fassbind, Wirtschaftsjournalistin bei SF DRS, eröffnete den Reigen. Sie wies auf den erhöhten Unsicherheitsfaktor hin, mit dem die aktuellen Finanz- und Wirtschaftsprognosen aufgrund der jüngsten Krise in der Bankenwirtschaft behaftet sind. Dies vor dem Hintergrund der steigenden Erdöl- und Rohstoffpreise (Inflationsängste) sowie des Dollar-Sinkflugs. Aus den USA gebe es aber auch positive Signale. So die Erwartung weiterer Steuer- und Zinssenkungen und die gestiegenen Exportchancen. Wahljahre seien ausserdem immer gute Börsenjahre gewesen.

2008 als Schweizer Jahr der Informatik im Visier hatte Bruno Richle, CEO der Crealogix-Gruppe. Angesichts der Heterogenität seiner Branche mit vielen kleinen und nur wenigen eigenständigen grösseren Unternehmen wünschte Richle sich ein stärkeres Profil und eine markantere Identität der IT-Branche. Erhöhte Anstrengungen für die Ausbildung von mehr Informatikern und für besseres Datenmaterial zur Betriebs- und Mitabeiterstruktur habe man sich auf die Fahne geschrieben.

Als Vertreter der Politik analysierte Dürntens Gemeindepräsident Hubert J. Rüegg die Situation von strukturschwachen Gemeinden im Kanton. Leider zementiere der heutige Finanzausgleich inneffiziente Strukturen und erschwere damit die Fusion von Gemeinden. Rüegg machte keine Hehl daraus, dass gerade der Zusammenschluss von Gemeinden die beste Voraussetzung für eine Lösung biete.

 
 

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