Energieversorgung, Datenkabel, Kommunikationsverbindungen, Kälte- und Wärmeleitungen sowie weitere Infrastruktur laufen unsichtbar und ungefährlich im Hohlraum. Wo immer nötig, kann man sie direkt dorthin führen, wo sie gebraucht wer den, zum Beispiel an Arbeitsplätze. Jederzeit hat man einfachen Zugriff auf sie, kann Verkabelung und Leitungen laufend und kurzfristig neuen Nutzungen anpassen.
Systemböden sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil von heutigen Büro- und Industriebauten. Sie ermöglichen dem Nutzer nicht nur die maximale Flexibilität, die heutzutage gefordert wird, sondern sichert dem Besitzer eine nachhaltige Wertschöpfung und Rendite seiner Immobilie.
Europaweite technische Kriterien für Systemböden und Prüfverfahren für Systembodenanlagen - insbesondere Doppelböden und Hohlböden sowie weitere Bodenaufbauten, die einen nutzbaren Hohlraum aufweisen- sind in EN 12825 Doppelböden und EN 13213 Hohlböden geregelt.
Doppelböden bestehen aus modularen Komponenten, und der Zugang zum Bodenhohlraum ist an jeder Stelle durch Aufheben einzelner Doppelbodenplatten gewährleistet. Dahingegen definieren sich Hohlböden aus einer durchlaufenden Tragschicht in Form eines geschlossenen Flächenverbundes (Tragschicht gegossen oder in Trockenbauweise). Der Zugang zum Hohlraum wird durch einzelne Revisionsöffnungen realisiert. |